Verrenberg HistorischBesitzer des Hauses Flurstück Nr.21B in Verrenberg

Auf der Urkatasterkarte von 1833 können Sie die Lage des Hauses im Ort erkennen.

Haus Nr. 21 in Verrenberg Haus Nr. 21 in Verrenberg Kartenausschnitt 1818; Haus Nr. 19-21 Kartenausschnitt aus Katasterkarte 1833; Haus Nr. 21
Links Aufnahmen von 2005 und 1926    Rechts Kartenausschnitt von 1818 und 1833.


Die Bewohner

Bei der Erstellung des Urkatasters 1839 wurde als Eigentümer Leonhard Gerbig genannt (unterer heller Teil).
Im Schätzungsprotokoll von 1869 steht die Witwe des Leonhard Gerbig.
Scheune zu Haus Nr. 21 in Verrenberg Bereits 1882 ist ein Michael Ludwig auf dem Hof.

1911 steht Christian Bort als Besitzer im Buch. Hatte seine Frau (eine adop. Ludwig) die Haushälfte mit in die Ehe gebracht?
1920 ist dann Georg Friedrich Schanzenbach als Besitzer eingetragen. Dieser hatte zuvor bereits die andere Haushälfte (21).

Damit ist die Teilung des Hauses beendet!





Bild links: die Scheune 21b

Bauliche Entwicklung

In diesem Eintrag im Schätzungsprotokoll von 1869 sieht man einige Details zum Haus
(Als Maß dürfte der württembergische Fuss mit 28,65cm gemeint sein. Das vierte Maß in der dritten Spalte ist vermutlich die Höhe des Daches)
Name Beschreibung des Gebäudes Von der Versicherung ausgenommene Bestandtheile Versicher- ungs- anschlag Classe Umlage Capital Bemerkungen
Lage; Bestimmung; Bauart; Zahl der Stockwerke Länge, Breite, Höhe Gelaße Dachdeckung Umfassungs- und Giebelwände Feuergefährliche Einrichtungen als unzer- störbar wegen des Anspruchs auf Baubeiträge
heizbare Zimmer gegypste Kammern gewöhnliche Kammern Küchen Stallungen sonstige Gelaße
Friedrich Schanzenbach

Leonhardt Gerbigs Witwe
Ein einstockiges Wohnhaus von Fachwerk mit Giebeldach 42,8'
31'
9'
18'
1.   1 1   1/2 gew. Keller
2 Dachböden mit 2 Kammern
1 Brauerei

1/2 gew. Keller
2 Dachböden mit 2 Kammern
Ziegel gem. Fachwerk Backofen Fundament, Keller u. Sockelmauern --- 550
550
IV 687
687
alter Anschlag 300f/300f.
(1861)


1896 wird das Wohnhaus so beschrieben:
"Ein einstockiges Wohnhaus von Fachwerk mit Nr.21 unter gleichem Giebeldach und mit gemeinschaftlicher Scheidewand zusammengebaut"
Der Versicherungsanschlag betrug 1200 Mark.

1896 wird die Scheune so beschrieben:
"Eine einstockige, südlich vom Wohnhaus 21 1/2 freistehende Scheuer von gemischter Bauart unter Giebeldach"
Der Versicherungsanschlag betrug 1200 Mark.

Vermutlich 1920 wurde eine elektr. Anlage mit einer Brennstelle errichtet.
An der Stelle der Scheune (21b - Bild links) steht heute ein Wohnhaus.

Der Eintrag im Primärkataster von 1833

Eintrag im Primärkataster von 1833; Haus 21B

 

Quellennachweis.

Vermessungsamt Künzelsau: Primärkataster 1833
Ortsarchiv Verrenberg: Feuerversicherungsbuch von 1896
Ortsarchiv Verrenberg: Feuerversicherungsbuch von 1869
Ortsarchiv Verrenberg: Schätzungsprotokoll von 1869