Verrenberg HistorischBesitzer des Hauses Flurstück Nr.31 in Verrenberg

Links Haus Nr.31   Mitte Scheune Nr.31a
Rechts sehen Sie Ausschnitten aus Karten von 1818 und dem Urkataster von 1833. Dort können Sie die Lage des Hauses im Ort erkennen.
Kartenausschnitt aus Katasterkarte 1833; Haus Nr. 31 Kartenausschnitt 1818; Haus Nr. 31 Haus Nr. 31 in Verrenberg Haus Nr. 31 in Verrenberg

Die Bewohner

1824 verkaufte Georg Michael Schanzenbach sein Södners Guth an seinen Sohn Johann Georg. Da dieser 1833 Besitzer des Hauses Nr.31 war, handelte es sich vermutlich um dieses Objekt!
Georg Michael Schanzenbach selbst müsste es um 1817 gekauft haben.

Bei der Erstellung des Urkatasters 1833 wurden als Eigentümer Georg Schanzenbach genannt.
Im Schätzungsprotokoll von 1861 ist Christoph Lay als Eigner genannt. Nach seinem Tod 1874 kaufte Friedrich Reber das Haus. Er lebte dort fünf Jahre bis 1879


Im Feuerversicherungsbuch von 1896 steht Johann Schenk als Besitzer. Im Nachtrag von 1908 steht sein Schwiegersohn Ludwig Adam Bort.
1937 heiratet Gerhard Pietsch die Tochter Rosa Bort.

Bauliche Entwicklung

Bild unten: Die Scheune 31B von 1892
Haus Nr. 31 in Verrenberg Haus Nr. 31 in Verrenberg Von 1818 bis zum Bau der Scheune 31B 1892 durch Johann und Rosine Schenk scheint es keine baulichen Veränderungen gegeben zu haben.

In diesem Eintrag im Schätzungsprotokoll von 1869 sieht man einige Details zum Haus
(Als Maß dürfte der württembergische Fuss mit 28,65cm gemeint sein. Das vierte Maß in der dritten Spalte ist vermutlich die Höhe des Daches)
Name Beschreibung des Gebäudes Von der Versicherung ausgenommene Bestandtheile Versicher- ungs- anschlag Classe Umlage Capital Bemerkungen
Lage; Bestimmung; Bauart; Zahl der Stockwerke Länge, Breite, Höhe Gelaße Dachdeckung Umfassungs- und Giebelwände Feuergefährliche Einrichtungen als unzer- störbar wegen des Anspruchs auf Baubeiträge
heizbare Zimmer gegypste Kammern gewöhnliche Kammern Küchen Stallungen sonstige Gelaße
Christoph Lay Ein einstockiges Wohnhaus von Fachwerk mit Giebeldach 32,5'
33,5'
9'
17'
1.   3 2   1 geb. Keller
2 Dachböden mit 3 Kammern
Ziegel gem. Fachwerk Backofen Fundament Keller u. Sockelmauern --- 1100 IV 1375 alter Anschlag 775f.
(1861)


1896 wird das Wohnhaus so beschrieben:
"Ein einstockiges Wohnhaus am Windischenbacherweg von Fachwerk unter Giebeldach"
Der Versicherungsanschlag betrug 2200 Mark.

1911 wurde eine elektr. Anlage mit einer Glühlampe eingerichtet.

1899 wurde die Scheune 31A erweitert und der Schuppen 31C neu errichtet.

Der Eintrag zu 1922 fehlt noch. Wurde in diesem Jahr das Wohnhaus neu erbaut?

Der Eintrag im Primärkataster von 1833

Eintrag im Primärkataster von 1833; Haus 30

Nachtrag zum Primärkataster, 1892-93

Nachtrag zum Primärkataster Verrenberg , 1892-93; Haus 31 Nachtrag zum Primärkataster Verrenberg , 1892-93; Haus 31

Nachtrag zum Primärkataster, 1899

Nachtrag zum Primärkataster Verrenberg , 1899; Haus 31 Nachtrag zum Primärkataster Verrenberg , 1899; Haus 31

Ergänzungskarte zum Primärkataster

Ergänzungskarte zum Primärkataster Verrenberg 1833; Haus 30-31

Es fehlen noch folgene Einträge:
1922/90
 

Quellennachweis.

Vermessungsamt Künzelsau: Primärkataster 1833
Ortsarchiv Verrenberg: Kaufbücher
Ortsarchiv Verrenberg: Unterpfandsbuch
Ortsarchiv Verrenberg: Feuerversicherungsbuch von 1896
Ortsarchiv Verrenberg: Feuerversicherungsbuch von 1869
Ortsarchiv Verrenberg: Schätzungsprotokoll von 1869