Verrenberg HistorischBesitzer der Scheune Flurstück Nr.7a in Verrenberg

Links Ausschnitt aus dem Urkataster von 1833. Dort können Sie die Lage der Scheune im Ort erkennen.
Mitte Karte von 1818    Gut zu erkennen sind die 1684 als öde Hofstellen beschriebenen Plätze 7a und 7b
Rechts aktuelles Luftbild
Kartenausschnitt 1833 Haus 7a Kartenausschnitt 1818 Haus 7a Aktuelles Luftbild

Bauliche Entwicklung

Im Lagerbuch von 1684 (Seite 34b) wird der Hof so beschrieben:
"Von einem öden Haußplatz, so iezo ein Graßgärtlein ...

In diesem Eintrag im Schätzungsprotokoll von 1869 sieht man einige Details zur Scheune 4A
(Als Maß dürfte der württembergische Fuss mit 28,65cm gemeint sein. Das vierte Maß in der dritten Spalte ist vermutlich die Höhe des Daches)
Name Beschreibung des Gebäudes Von der Versicherung ausgenommene Bestandtheile Versicher- ungs- anschlag Classe Umlage Capital Bemerkungen
Lage; Bestimmung; Bauart; Zahl der Stockwerke Länge, Breite, Höhe Gelaße Dachdeckung Umfassungs- und Giebelwände Feuergefährliche Einrichtungen als unzer- störbar wegen des Anspruchs auf Baubeiträge
heizbare Zimmer gegypste Kammern gewöhnliche Kammern Küchen Stallungen sonstige Gelaße
Johann Michael Adam Bort Eine einstockige Scheuer von Stein und Fachwerk mit Giebeldach 46'
37'
14,7'
24
--- --- --- --- 1 2 Bare
1 Tenne
Ziegel Im Stock 1/2 Stein, sonst gemauertes Fachwerk Keine
u gesezlich vom Haus entfernt
Fundament u Sockelmauern --- 1700 III 1700 Alter Anschlag 1000f

1881 stellt Johann Michael Adam Bort das Baugesuch, seine auf diesem Platz und Platz 7b stehende Scheuer 4A zu vergrößern.
Die Grundfläche der Scheune 4A, stand Teilweise auf dem Platz 7a, teils auf Platz 7b. Die "restliche" Fläche des Platz 7b gehörte Adam Bort.
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In diesem Eintrag im Schätzungsprotokoll von 1896 sieht man einige Details zur Scheune 4A
(Als Maß dient der Meter.)
Name Beschreibung des Gebäudes Ausgenommene Bestandtheile Versicher- ungs- anschlag Mark Klasse Umlage Kapital Mark Bemerkungen
Lage; Bestimmung; Bauart; Zahl der Stockwerke Länge, Breite, Höhe in Metern Gelaße Dachdeckung Umfassungs- und Giebelwände Feuergefährliche Einrichtungen und Klassenbegründung
heizbare Zimmer unheizb. Zimmer u gegypste Kammern gewöhnliche Kammern Küchen Stallungen sonstige Gelaße
Johann Michael Adam Bort 1 stockige westl. vom Wohnhaus freistehende Scheuer von gemischter Bauart mit Giebeldach 18,20
10,65
4,20
7,10
--- --- --- --- 1 Doppelstall 1 Tenne
1 Bare
Dachplatten auf Stallhöhe von Stein
sonst von ausgemauertem Fachwerk
Keine
mehr als 4,29m z.D. von den übrigen Gebäuden Nr.4 entfernt
Fundament u Bodenbelag im Stall 4900 III 4900 Alter 40 Jahr
Unterhaltung gut

Unter nebigem Anschlag von 4900M inbegriffen ist:
1 große Futterschneidmaschiene Anschlag 100M
1 kleine Futterschneidmaschiende anschlag 40M


Heute stehen an dieser Stelle landwirtschaftliche Gebäude der Familie Carle.


Die Bewohner

1684 wurde als Besitzer der öden Hofstelle Hannß Lienhard Cäppler.
Das "Graßgärtlein ging auf seinen Schwiegersohn Johann Michael Grabert über. Dieser vermachte es seinem Sohn Heinrich Adam Grabert.
1756 wurde der Platz dann an Adam Bösinger verkauft.

Aus dem Hohenloher Zentralarchiv Nst: Ba 55 / Bd 79 1684

Nst: Ba 55 / Bd 79; Haus 7b

Aus dem Hohenloher Zentralarchiv Nst: Ba 55 / Bd 89 (1716) 1740-1800

Fehlt noch
 

Quellennachweis.

Vermessungsamt Künzelsau: Primärkataster 1833
Hohenloher Zentralarchiv Nst: Ba 55 / Bd 89 (1716) 1740-1800
Hohenloher Zentralarchiv Nst: Ba 55 / Bd 79 1684