Friedrich Stecher, Schulmeister (1876-1890) neues kirchl. Familienregister 1808-1890 fol. 117b
08.07.1834 Bonfeld - 13.10.1901
oo 21.06.1870 Haifa (Palästina)
Maria Mathilde Hardegg, ihr Vater war Vorsteher der Colonie Haifa
31.07.1841 Schaffhausen (Schweiz) - 09.02.1902
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Johanna Maria Ernst Eugen Sofie Paulina Emma totgeboren
13.04.1871- 31.10.1873- 08.10.1876- 30.05.1878- 15.08.1879- 17.02.1881- 28.05.1882- 09.03.1885
in Haifa in Haifa in Verrenberg in Verrenberg in Verrenberg in Verrenberg in Verrenberg in Verrenberg
06.03.1890 23.10.194? 08.10.1924 06.03.1896 16.03.1936 14.07.1932 22.01.1905
Von Peter Lange (Archiv der Tempelgesellschaft) habe ich folgende Informationen erhalten:
Friedrich Stecher hat Maria Mathilde Hardegg, die älteste Tochter des Mitbegründers der Tempelgesellschaft Georg David Hardegg aus Ludwigsburg,
zur Ehefrau. G.D. Hardegg war zur Zeit der Gründung der selbständigen Glaubensgemeinschaft der Templer ein enger Freund des Korntalers
Christoph Hoffmann, geriet aber nach der gemeinsamen Übersiedlung nach Haifa im Jahre 1868 zunehmend in Auseinandersetzungen mit diesem und trennte
sich schließlich 1874 gänzlich von der Tempelgesellschaft.
Eine ganze Anzahl anderer Templer in Haifa und Jaffa erklärten sich mit Hardegg solidarisch und erklärten ebenfalls ihren Austritt aus der
Tempelgesellschaft, die nun ausschließlich von Hoffmann geleitet wurde.
Unter den Ausgetretenen befand sich auch Friedrich Stecher, der bis 1874 die deutsche Schule der Templer in Haifa geleitet hatte. Mit seinem
Austritt verlor er auch diese Stelle. Als Nachfolger wurde ein Lehrer unter den Templern in Südrussland nach Haifa geholt.
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Bild links: Die Familie Stecher vermutlich 1880 in Verrenberg Bild rechts: Das Ehepaar Stecher zu einem späteren Zeitpunkt |
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Bild links: Stuttgarter Familienregister zu Friedrich Stecher Bild rechts: Todesurkunde zu Friedrich Stecher |
| Friedrich Stecher erhält eine extra Entlohnung - 1878 |
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Im Verrenberger Gemeinderatsprotokoll vom 12.Januar 1878 findet sich folgendes: Bei anwohnung des Schullehrers Gesangvereinen wird dem Schullehrer Stecher hier eine Zehrungsvergütung von je 2 Mark aus der Gemeindekasse mit Rücksicht der zufriedenheit des Lehrers auf stets wiederrufliche Weise verwilligt |