Verrenberg HistorischDie Familie Johann Georg Christoph Wieland
(1814-1891) in Verrenberg

Christoph Wieland wird wegen Unzucht gestraft - 1838
Im "Schultheißenamt Protokoll" vom 29.Oktober 1838 heist es:
Christoph Wieland von Vörrenberg mit unzuchts Vergehen das 1te mal mit 5f. Den 29.Ocbr 1838

Johann Georg Christoph Wieland erwirbt das aktive Bürgerrecht durch Heirat - 1848
In der Liste zum aktiven Bürgerrecht im Ortsarchiv findet sich folgendes:
Art der Erwerbung des Bürgerrechts: Geburt
Art und Zeit des Eintritts in das aktive Bürgerrecht: Verheurathung im Januar 1848
Bemerkung: bekamm öffentliche Unterstützung


Verkauf aus der Gantmasse des Johann Georg Christoph Wieland 1851
Johann Georg Christoph Wieland pachtet Weinberge- 1852
Im Verrenberger Gemeinderatsprotokoll vom 10.Oktober 1852 liest sich das so:
Christoph Wieland hat von der hies. Gemeinde den von dem Rettenmaerschen Gantmasse erworbenen Weinberg im Akerweinberg und ein Krautland im Fluhr zusammen für 4f. Jährlich in Pacht übernommen und zwar unter folgenden Bedingungen:
1 Muß der Pächter das Pachtgeld das erste Mal auf Martini 1853 zahlen und so alle Jahre buß die Pachtzeit mit 3 Jahren zu Ende geht, von den Steuern und Abgaben ist der Pächter befreit aber der Pächter muß das Pacht Objekt in gutem Zustand erhalten damit solches nicht durch Unkraut zur Verwüstung übergeht

Christine Magdalena Wieland will Geld für geleistete Pflege - 1856
Im Verrenberger Gemeinderatsprotokoll vom 08.Dezember 1856 liest sich das so:
Christine Wieland von hier vor sie habe die Verstorbene Barbara Wüstholz bei ihrem Krankenlager da dieselbe keine Kinder oder sonstige Anverwandten zu Seite gestanden wären gehörig verpflegt und bittet daher um eine Entschädigung mit 1f.
Beschluß
der Christina Wieland für ihre Ernährung für die Wüstholzsche Ehefrau 1f.

Johann Georg Christoph Wieland will Unterstützung - 1891
Im Verrenberger Gemeinderatsprotokoll vom 16.Januar 1891 liest sich das so:
Christoph Wieland Taglöhner v. hier 76 Jahre alt hat am   um einen Vorschuß auf Wiederersatz durch Arbeitsverdienst aus der Gemeindekasse nachgesucht und wurden ihm damals durch den Ortsvorsteher 2M verwilligt und angewiesen. Auf wiederholtes ansuchen werden ihm heute weitere 2M verwilligt und wird der Ortsvorsteher ermächtigt nach seinem eigenen Ermeßen weitere Anweisung zu treffen.

 

Quellennachweis.

Bitzfelder Kirchenbücher (Mikrofilm KB 1503 Band 25 und 26)
Ortsarchiv Verrenberg: Feuerversicherungsbuch von 1869
Ortsarchiv Verrenberg: Schätzungsprotokoll von 1869
Ortsarchiv Verrenberg: Gemeinderatsprotokolle
Ortsarchiv Verrenberg: Schultheißen-Amt Protokoll
Ortsarchiv Verrenberg: Verzeichnis aktiver Bürger ab 1828
Kreisarchiv Neuenstein: Der Hohenloher Bote; 1851