Georg Heinrich Schumacher, Schuster neues kirchliches Familienregister 1808-1890 fol.149b
14.01.1855 Ohrnberg - 26.12.1918 Keltermann in der Steigenkelter 1920-
oo 12.12.1876
Barbara Agathe Wieland
16.04.1850 Verrenberg - 22.??.1941
|
|--------------------|------------------|------------|---------------|--------------|----------------|-----------|----------------|------------|--------------|
| | | | | | | | | | |
Caroline Katharine Catharina Carolina Pauline Karolina ungetauft Heinrich Christian Johann Katharina Friedrich Lina
Christine Christine Christine Pauline 03.04.1882- Christian Heinrich Karl Lina Ernst Katharina
21.02.1877- 01.04.1878- 17.01.1880- 16.01.1881- 08.04.1882 11.06.1883- 17.06.1885- 07.12.1887- 17.03.1890- 21.02.1891- 24.09.1893-
??.??.???? ??.??.???? 17.05.1880 ??.??.???? ??.??.???? ??.??.???? ??.??.???? 26.03.1890 ??.??.1975 ??.??.????
oo 18.01.1905 oo 26.11.1908 oo 11.??.1914 oo 18.03.1920 |
Baumgärtner Maria Kraft Maria Klemm Rose Wieland |-Helmut
von Waldbach 21.08.1896- | 21.01.1915 in Tübingen
| ??.??.1977 |
|-Ernst | |-Walter
| |-Ernst | ??.02.1920
|-Otto | |
|-Karl |-Gustav Ernst
1923 16.09.1913
Georg Heinrich Schumacher kaufte 1887 eine Hälfte des Haus Nr.42
Georg Heinrich Schumacher lebte ab 1894 im Haus Nr.72
Ihm folgte sein Sohn Friedrich Ernst Schumacher.
1920 ging das Haus dann auf dessen Sohn Ernst Schumacher über.
Der Sohn Heinrich Christian Schumacher kaufte in/vor 1923 das Haus Nr.1
| Dem Heinrich Schumacher wurden 5.Fensterscheiben eingeworfen - 1886 |
|
Im "Schultheißenamt Protokoll" vom 19.April 1886 heist es:: Am Sonntag den 18ten April Nachts zwischen 10 u. 11 Uhr sind nach der Anzeige des Polizeidiener Weiß dem Heinrich Schumacher Schuster hier 5. Fensterscheiben eingeworfen worden. Mehrere ledige Burschen wurden vernommen, der Thäter konnte aber nicht ermittelt werden, es wurde deßhalb Beschloßen die Sache mangelnden Beweises halber einzustellen. |
| Georg Heinrich Schumacher möchte das Verrenberger Bürgerrecht - 1887 |
|
Im Verrenberger Gemeinderatsprotokoll vom 12.Dezember 1887 findet sich folgendes: Die hierauf aufgeführten Personen bitten um Aufnahme in das hiesige Bürgerrecht, dieselben verzichten auf ihr seither gehabtes Bürgerrecht, nehmlich … 4) Georg Heinrich Schumacher Schuster geb. am 14. Januar 1855 in Ohrnberg verheirathet mit Barbara Agatha geb. Wieland geb. am 16.April 1850 in Verrenberg Vater folgender Kinder a) Katharina Elisabetha Karolina geb. am 21.Februar 1877 b) Christine Katharina Karolina geb. am 01.April 1878 c) Karolina Paulina geb. am 16. Januar 1881 d) Christian Heinrich geb. am 11.Juni 1883 e) Christian Heinrich geb. am 17.Juni 1885 bisher bürgerlich in Ohrnberg seit 1876 hier wohnhaft |
| Agatha Schumacher wurde gestraft - 1889 |
|
Im "Schultheißenamt Protokoll" vom 8.Juli 1889 heist es:: Heinrich Schumacher Schusters Ehefrau hier Agatha geb. Wieland wegen abgrasen eines Unterrei… auf Grund des Art. 34. Zif.5. des Polizeistrafgesetzes vom 27. Dez. 1871 um 2M gestraft. |
| Georg Heinrich Schumacher wird ein Zeugnis ausgestellt - 1893 |
|
Im Verrenberger Gemeinderatsprotokoll vom 16.August 1893 findet sich folgendes: ... ebenso dem Heinrich Schumacher Schuster hier 1) Leumund gut 2) Vorstrafen keine 3) Vermögen ca. 500M |
| Georg Heinrich Schumacher - Geldleihe um Badekur für Tochter zu ermöglichen - 1894 |
|
Im Verrenberger Gemeinderatsprotokoll vom 10.August 1894 findet sich folgendes: Die Karolina Schumacher 17 Jahre alt leidet schon längere Zeit an Gliederkrankheit und ist ärztlich das Wildbad als Badekur anempfohlen, dieselbe ist aber noch in die Wernersche Kinderheilanstalt einen Restbetrag von14M 30d schuldig von deren vorheriger Bezahlung die Aufnahme ins Wildbad abhängig gemacht wird. Da es dem Vater Heinrich Schumacher für jetzt nicht möglich ist den Betrag von 14M 30d zu bezahlen, dagegen die die Anwendung dieser Badekur für das Mädchen für höchst nothwendig erscheint , wird Beschlossen Dem Heinrich Schumacher aus der Gemeindekasse zur Bezahlung der rükständigen Kosten von 14M 30d auf Wiederersatz vorzuschißen womit die Aufnahme seiner Tochter erwirkt werden kann. Hiermit erklärt sich Schumacher einverstanden ist hiefür dankbar und verspricht Wiedersatz sobald er seinen Keller unter Geb. No.42 verkauft habe zu leisten. |
| Heinrich Schumacher jun. wird verwarnt - 1900 |
|
Im "Schultheißenamt Protokoll" vom 22.Januar 1900 heist es: Polizeidiener Görtz machte heut die Anzeige daß am Sontag Nachts zwischen 7. u. 8. Uhr durch ledige Burschen ein Unfug auf der Straße vor der Sonnenwirthschaft bis zum Schulgebäude verübt worden sei, nach Ermitlung sind dieselben in den Personen Friedrich Ungerer Heinrich Schumacher Karl Maier Schneidergeselle bei J.Jäger da sich aber der Unfug in beschränktem Maß und geringfügig ergeben hat, werden dieselben ernstlich gewarnt und im wiederbetreffenden Fall zu einer empfindlichen Strafe verurteilt |