Das Bild links zeigt die Staigenkelter (auch Bergkelter genannt) auf einer Zeichnung des Malers Creutzfelder von
1670. Das ist der älteste sichere Nachweis dieser Kelter, der mir im Moment
vorliegt. Über die Geschichte wird sich vermutlich im Hohenloher Zentralarchiv noch mehr finden.| 1670 | Auf der Zeichnung Creutzfelders ist die Staigenkelter und zwei weitere Keltern zu sehen. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1833 | Im Primärkataster wird als Eigentümer der Fürst von Hohenlohe Bartenstein angegeben | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1837 | Im Hohenloher Zentralarchiv werden für Verrenberg 3 Keltern erwähnt, die Dorf-, die Berg- und die Wiesenkelter. Mit Bergkeltern ist die Staigenkelter gemeint. Besten Dank an Herr Beuter |
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| 1845 | Die Kelter hat 2 Böth. Der Wert der Kelter wird auf 1150fl. geschätzt Quelle: HZA Neuenstein Ba 70 Bü 538 |
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| 1848/49 | Der Kelterbann fällt. Die Staigenkelter geht vom Besitz der Herren von Hohenlohe-Bartenstein über in den der Gemeinde. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1867 | Peter Wenninger und Peter Frank sen. waren bis jetzt die Kelterleute in der Staigenkelter. Sie geben altersbedingt ihr Amt ab. Die neuen sind jg. Peter Frank und jg Georg Schanzenbach | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1869 |
In diesem Eintrag im Schätzungsprotokoll von 1869 sieht man einige Details zur Kelter (Als Maß dürfte der württembergische Fuss mit 28,65cm gemeint sein. Das vierte Maß in der dritten Spalte ist vermutlich die Höhe des Daches)
2 Biethen a 600f. => Summe 1200fl. Der alte Anschlag war 750f. |
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| 1875 | Für die 3 Keltern des Ortes werden auf Kosten der Weinzehntpflichtigen Erdöl-Lampen angeschafft. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1879 | Georg Peter Frank wechselt als Keltermann von der Staigen- in die Dorfskelter. Sein Nachfolger in der Staigenkelter wird Christian Görz | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1881 | Alle drei Keltern des Ortes gehen aus dem Besitz der Weinbergsgenossenschaft in den Besitz der politischen Gemeinde Verrenberg über! | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1883 | Zwei Hinter- und zwei Vorderdoken sind defekt und müssen erneuert werden. Eine Presse wird von Christian Görz, die andere von Johann Georg Schanzenbach bedient |
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| 1885 | Nach dem Tod von Johann Georg Schanzenbach wurde Georg Eberhard Fischer zu seinem Nachfolger als Keltermann gewählt. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1886 | Am Biet beim Kelterstüble welches der Keltermann Christian Görz bedient, müssen die Vorderdoken untersucht werden,
ob diese abgefault sind. Die Untersuchung hat ergeben, dass in der Staigenkelter 2 neue Vorderdoken und sämntliche Kreuzhölzer erneuert werden müssen. |
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| 1887 | In der Kelterbiet des Christian Görz in der Staigenkelter sollen die nun parat liegenden Vorderdoken in möglichster Bälde eingesetzt und in den Biet des Eberhard Fischer die schadhaften Stellen durch Umlegen daselben durch Zimmermeister Schuppert von Waldbach ausgebessert werden. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1888 | In der Staigenkelter sind in dem Biet gegen dem Staigenäckerle die Hinterdoken schadhaft deßgleichen sind in der Dorfskelter in dem Biet des Peter Frank die Vorderdoken schadhaft, diese beiden Doken sollen aufgegraben und das Aufgraben im öffentl. Abstrich vergeben werden. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1894 | Christian Görz wechselt in die Dorfskelter. Sein Nachfolger hier wird Johann Gottfried Lederer | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1896 | 1896 wird die Staigenkelter so beschrieben: "Eine einstockige Staigenkelter von Fachwerk mit Walmdach" Der Versicherungsanschlag betrug 8200 Mark. Es werden zwei Traubenpressen aus Eichenholz erwähnt. |
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| 1914 | wurde eine elektr. Anlage mit 18 Glühlampen und ein Elektromotor mit 3PS eingebaut. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1919 | Die Dorf und Steigenkelter sollen zum Aufbewahren von Landwirtschaftl. Geräten und Maschienen nach Beendigung der Herbstgeschäfte den hiesigen Landwirten zur Verfügung gestellt werden. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1923 | beschließt der Gemeinderat die Dorf- und die Staigenkelter als baufällig abzugeben. Nur die Dorfkelter wird wieder neu aufgebaut. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1925 | Laut Nachtrag im Feuerversicherungsbuch (1896) wurde die Staigenkelter 1925 abgebrochen. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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