Verrenberg HistorischDie Familie Wilhelm Herbst
(1877-19??) in Verrenberg


Christian Friedrich Carle 1904 u 1913
Wilhelm Herbst bekommt das Bürgerrecht - 1910
Im Verrenberger Gemeinderatsprotokoll vom 15.Februar 1910 findet sich folgendes:
Nachgenante hiesige Personen von welchen amtsbekannt ist, daß sie zwar die Württembergische Staatsangehörigkeit, aber ein Gemeindebürgerrecht nicht mehr besitzen, über 25. Jahre alt sind, seit 1907 mindestens 40M Staatssteuer und Gemeindeschaden hieher entrichtet haben um aufnahme in das hiesige Bürgerrecht nachgesucht
Dietrich Wilhelm geb. 22. November 1860 Cleversulzbach
Rüger Heinrich geb. 24.Juni 1864 Büchelberg
Herbst Wilhelm geb. 21 März 1877 Möglingen
Dinger Friedrich geb. 3.Februar 1856 Ob.Maßholderbach
Bort Ludwig geb. 5.August 1863 Floßholz
Bort Karl geb. 9.November 1872 Verrenberg (von Eichenkirnberg hierher gezogen)
Beschluß
1) Die unter Zff. 1. bis 6 aufgeführten Personen das Bürgerrecht der hiesigen Gemeinde gegen Entrichtung der im Art. 253 der Gemeindeordnung festgesetzten Gebühr von 2M zwei Mark hiemit zu entrichten
2) Der Gemeindepflege Auszug zuzustellen
3) Eintrag in die Bürgerliste zu machen
4) Eröffnung an die Nachsuchenden

Wilhelm Herbst wird zum Kriegsdienst einberufen - 1914
Wilhelm Herbst Verrenberg um 1914 Im Verzeichnis der im Jahr 1914 einberufenen Mannschaften findet sich folgendes:
Name: Wilhelm Herbst
Geburtstag u Jahr 21.März 1877
Einberufungstag: 6.August 1914
Einheit Wehrmann Ref. Inf. Reg No. 248
Familienverhältnisse Verh., 5 Kinder
Verwundung, Krankheit, Tod
Tag der Rückkehr 13.September 1918
Sonstige Bemerkung

Einzug des Stromgeldes - 1921
Im Verrenberger Gemeinderatsprotokoll vom 30.Juni 1921 liest sich das so:
Der Einzug des Stromgeldes des Gemeindeverbands Hohenlohe Oehringen wurde bis zum 1.April 1921 vom Schulth. Bort selbst besorgt, indem nun letzterer auf dieses Amt verzichtet, wird einstimmig
Beschlossen
Den Amts- und Polizeidiener W. Herbst hier für diesen Posten aufzustellen.

Wilhelm Herbst hatte 1930 zu viel Gehalt bekommen - 1934
Im Verrenberger Gemeinderatsprotokoll vom 05.Februar 1934 liest sich das so:
Das Oberamt hat bei der Rechnungsprüfung 1930 beanstandet, daß Amtsbote u. Schutzmann Herbst im Rechnungsjahr 1930 11RM u 25d gehalt zuviel erhalten hat. Da Herbst durch das gegen ihn durchgeführte Konkursverfahren keinerlei Vermögen mehr besitzt u. der Zuvielempfang an seinem bescheidenen Gehaltsbezügen nicht wohl abgezogen werden kann wird
beschlossen
Auf einen Ersatz dieser 11RM 25d zu verzichten.

 

Quellennachweis.

Bitzfelder Kirchenbücher (Mikrofilm KB 1503 Band 25 und 26)
Ortsarchiv Verrenberg: Gemeinderatsprotokolle
Ortsarchiv Verrenberg: Verzeichnis der im Jahr 1914 einberufenen Mannschaften