Christian Schäffner, Bürger und Webermeister zu Möhrig
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Maria Magdalena
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Johann Christian Schäffner, Bürger und Webermeister altes kirchliches Familienregister 1808 fol.169
31.10.1786 - 15.05.1855 neues kirchliches Familienregister 1808-1890 fol.126a
oo 06.05.1812 neues kirchliches Familienregister 1808-1890 fol.126b (unehel. Kinder der Töchter)
Christina Barbara Gebhard Johann Christian Schäffner war laut Urkataster von 1833
22.04.1785 Verrenberg - 29.07.1841 Besitzer des Hauses Nr.41.
oo 10.04.1842
Catharine Christine Magdalene Scholl, sie zog 1858 weg.
12.03.1797 - 14.11.1872
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Rosina Catharina Johann Ludwig Georg Christian Christina Dorothea Georg Christian Johann Ludwig Eva Friederica Johann Michael Eva Barbara Georg Friedrich Christine Barbara Rosine Christine
02.06.1812- 29.07.1813- 17.12.1814- Hebamme seit 1860 04.08.1817- 05.06.1819- 18.06.1820- 25.09.1821- 24.10.1822- 18.10.1824- 25.01.1826- 11.11.1827-
??.??.???? 06.05.1819 01.05.1815 03.12.1815- 19.10.1860 ??.??.1827 18.03.1883 ??.??.???? 15.03.1876 08.02.1876 12.11.1893 06.03.1852
| 27.02.1888 | |
|-Johann Christian | |-Dorothea Catharina |-Cath. Fried. Carolina
| 18.08.1840- |-Eva Friederika | 13.11.1853- 08.06.1858-
| unehelich | 20.12.1844- | unehelich unehelich
| 30.08.1840 | unehelich | 16.05.1854 ??.??.????
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|-totgeburt | oo in Pforzheim |-Johann Jacob
02.01.1845 | 15.07.1857-
|-Friedrich Karl unehelich
| 21.04.1849- ??.??.????
| unehelich
| 02.03.1851
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|-Christine Dorothea
| 27.08.1851-
| unehelich
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| oo 11.02.1877
| nach Schwöllbronn
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|-Friedrich Christian
10.06.1855-
unehelich
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oo 07.07.1884
Magdalena Bautel
| Volkstümliche Überlieferungen aus Verrenberg zum Thema Hebamme - 1900 |
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Aus dem Konferenzaufsatz des Verrenberger Volksschullehrer Pfeiffer aus dem Jahr 1900 Nach dem Glauben der Kinder holte früher die Hebamme die Kinder in Heilbronn aus dem Siebenröhrenbrunnen; jetzt heißt es, der Storch beiße zuerst die Mutter in den Fuß und bringe dann ein Kindlein. |
| Johann Christian Schäffner - er bekommt ein Prädikats- und Vermögenszeugnis - 1841 |
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Im Verrenberger Gemeinderatsprotokoll vom 16.Juni 1841 liest sich das so: Dem Weber Meister Christian Schäfner wird ein Gemeinderäthliches Preticats und Vermögens Zeugnis ausgestellt. 1) ist er noch nicht in Untersuchung gestanden auch noch nicht gestraft worden 2) besizt er an Vermögen 200f. |
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Johann Ludwig Carle wird als Pfleger der minderjährigen Kinder des Christian Schäffner eingesetzt - 1842 |
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Im Verrenberger Gemeinderatsprotokoll vom 17.Februar 1842 liest sich das so: Ludwig Carle wurde vor die Minder Jährige Kinder des Christian Schäfners als Pfleger aufgestellt und durch das K. Gerichts Notariat und Weisen Gericht Eidlich Verpflichtet |
| Johann Christian Schäffner - er möchte heiraten - 1842 |
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Im Verrenberger Gemeinderatsprotokoll vom 04.Juli 1842 liest sich das so: Christian Schäfner Weingärtner und Bürger dahier zur Zeit im wittwerstand lebend, will sich mit Catharina Christina Scholl von Brettach, OAmts Weinsberg verheurathen und sucht um Genehmigung ab Seiten des Gemeinderathes nach. Nach dem vorgelegten Geburtsbrief leidet die Scholl an keiner im ... BürgerrechtsGesez bezeichneten Mangel, und besizt sie ein Vermögen von 142f. was den Verhältnissen des Schäfner entsprechend ist. Beschluß Dem Gesuch Schäffners zu willfahren und zu Ansaz zu bringen for ..... seine Braut 5f. Weisenhaus Sportel 30x indessen die gutherrliche Zustimmung einzuholen |
| Christian Schäffner - er bekommt ein Prädikats- und Vermögenszeugnis - 1846 |
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Im Verrenberger Gemeinderatsprotokoll vom 13.Februar 1846 liest sich das so: Dem Christian Schäffner von hier wurde ein Gemeinderäthliches Prädicadt und Vermöchens Zeichnis ausgesteldt. 1tens Wirdt demselben bezeigt daß derselbe noch niemalen in Untersuchung gestanden und noch nie mahlen gestraft worden ist. 2tens Was sey Vermöchen betrift, ist Mütterliches Vermöchen 6f. bis 7f. Und nachkömliches 0f. 3tens Der obgenante hat seine Provision gut gelernt, und hatte einen gesezlichen Lehr-Prief |
| War der Sohn Georg Christian (geb.1817) gemeint, oder der Vater? |
| Georg Christian Schäffner - er bekommt ein Vorstrafenzeugnis - 1848 |
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Im Verrenberger Gemeinderatsprotokoll vom 23.Februar 1848 liest sich das so: Das Schultheißenamt Nettingen AO Blaubeuren verlangt für Georg Christian Schäfner von hier, welcher erstern Orts in Untersuchung stehen solle, ein Vorstrafenzeugniß Beschluß I. Zu bezeugen, daß Georg Christian Schäfner verurtheilt worden: 1) von dem K. Oberamts Gericht Weinsberg durch Erkenntniß v. 24.Dezbr. 1842 wegen Widersezung in die Bezahlung ...licher Untersuchungskosten 2) von dem K. Oberamt Ludwigsburg unterm 28.Juni 1847 wegen Bettelns in 3.Tage Arrest 3) von dem K.Oberamte Oehringen am 14.Dezbr. 1847 wegen zweiten ererschwerten Bettels in 5.Tage Arrest |
| Johann Christian Schäffner - er bekommt einen Heimausweis - 1854 |
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Im Verrenberger Gemeinderatsprotokoll vom 22.Dezember 1854 liest sich das so: Wurde dem Christian Schäffner ein Gdrathl. Heimausweiß zugestellt worin aber begriffen und hierin anerkannt hat, daß er das hies. Schultheisenamt sogleich benachrichtigen will wenn er in Arbeit stehe, damit man ihn zu weiteren Verhandlungen vorladen kann |
| Christina Dorothea Schäffner - wird Hebamme - 1860 |
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Im Verrenberger Gemeinderatsprotokoll vom 11.Februar 1860 liest sich das so: Die hies. Hebamme hatte von jeher solche Kinder welche als Sechswöchnerin Kinder gestorben sind auf den Gottesaker getragen was aber für eine Hebamme gesezwiedrich war, hierauf hat man die Dorothea Schäffner von hier in Vorschlag gebracht und dieser diese Stelle übergeben, mit dem Anfügen daß dieselbe ihrer Funktion pünktlich nachzukommen und die Anzeige zur Beerdigung dem K.Pfarramt .... dem Todtengräber zu machen hieher eine Gebühr von 36x anzusprechen habe. |
| Vor Christina Dorothea Schäffner war Eva Catharina Gebhard Hebamme (seit 1824) |
| Georg Friedrich Schäffner - ist krank, wird in Kost u. Logis gegeben - 1861 |
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Im Verrenberger Gemeinderatsprotokoll vom 21.Januar 1861 liest sich das so: Der led. Friedrich Schäffner von hier welcher früher in dem Armenhaus untergebracht war befindet sich krank, da nun das Armenhaus abgebrannt ist so kann derselbe nicht anders untergebracht werden als man übergibt solchen so lang er sich krank befindet an einen hies. Bürger in Kost und Logis. Die Michael Jörgs Wittwe hat sich dargebotten daß sie den Schäffner solange er sich krank befindet in Verpflegung täglich zu 12x übernehmen wolle Beschluß Der Jörgs Wittwe den Schäffner um obrige 12x. taglich bis zu seiner Wiedergeneßung zu überlassen |
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Georg Friedrich Schäffner - soll aus dem Krankenhaus entlassen werden - er kommt in Kost u. Logis - 1861 |
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Im Verrenberger Gemeinderatsprotokoll vom 28.Mai 1861 liest sich das so: Der wegen erfronen Füßen im Oehringer Krankenhaus untergebrachte Friedrich Schäffner led. von hier, ohne Vermögen, solle nach Oberamtsärztlicher Angabe, und hierauf Oberamtlichen Auftrag zu folge von dem dortigen Krankenhaus entlassen und da der Kranke so weit hergestellt hier wohlvorsichtlich seiner noch erfoderlichen Behandlung untergebracht werden. Die hies. Gemeinde besizt wohl ein Armenhaus um den Schäffner darin unterzubringen, aber ein Bett und eine Person zur Verpflegung dessen war nicht vorhanden hierauf hat man mit der Regina Hörger von hier eine Übereinkunft getroffen daß dieselbe genannten Schäffner in Kost und Logis und Behandlung seines Fußleidens vom an bis zur Zeit da Schäffner anderwärts unterbracht werden kan um ein tägliches Taggeld zu 26x. zu übernehmen, unter der Bedingung daß sie genaue und pünktliche Behandlung seines Fußleidens anzuwenden habe. |
| Georg Friedrich Schäffner ist nun im Armenhaus, Verköstigung wird vergeben - 1861 |
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Im Verrenberger Gemeinderatsprotokoll vom 28.August 1861 liest sich das so: Friedrich Schäffner led. Von hier welcher wegen einem Fußleiden in das hies. Armenhaus untergebracht, und nicht im Stande ist für seinen Lebensunterhalt zu sorgen auch gar nichts zur Aufbringung am Lebensmittel an Vermögen besizt wurde nach längerer Berathung einstimmig Beschlossen Den Schäffner in dem hiesigen Orte nach dem betreffenden Steuerfuß der hies. Bürger zur Unterköstigung hizugeben und hinfür ein Taggeld von 12x von der Gemeindepflege zahlbar auszusezen. Nachtrag links: Nebenstehende Zulage wurde auf ein Jahr nehmlich von 1.Juli 1862/63 verlängert |
| Johann Michael Schäffner ist krank, er soll im Armenhaus untergebracht werden - 1867 |
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Im Verrenberger Gemeinderatsprotokoll vom 19.März 1867 liest sich das so: Der ledige Michael Schäffner von hier welcher bei Löwenwirth Wolf in Bizfeld im Dienste steht soll sich nach gemachter Anzeige bei seinem schon über 8. Tage krank darnieder liegen, sein Dienstherr hat die Mittheilung hieher machen lassen, daß er den Schäffner nimmer länger beherbergen unter die Umständen verpflegen und den Antrag stelle, daß er ihn Transportieren wolle. Da nun Schäffner gänzlich Vermögens und Obdachlos ist, so hat man hierüber um denselben so lange er sich krank befindet Berathung gepflogen und Beschlossen Den Schäffner im Armenhaus und zwar in der Stubenkammer welche man durch die Stubeneinheizung warm halten kann unterzubringen, und seine Schwester Dorothea zu beauftragen denselben zu verpflegen wofür sie zur Anschaffung von Lebensmittel einen Beitrag welcher später festgesezt werden solle erhalten solle |
| Johann Jacob Schäffner bekommt ein Zeugnis - 1881 |
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Im Verrenberger Gemeinderatsprotokoll vom 07.Januar 1881 liest sich das so: Aus Aufrag der Staatsanwaltschaft am Kl. Landgericht Heilbronn wird dem am 15.Juli 1857 geborenen Johann Jakob Schäffner von hier folgendes zu bezeugen Beschlossen 1. Leumund, hierüber kann nichts näheres gesagt werden, da Schäffner schon als Kind außerhalb des Orts in der Kost war, nach der Schule auswärts in der Lehre und auch nachher sich stets auswärts aufgehalten hat. 2. Militärverhältniße, hierüber ist nur so viel bekannt, daß er im 1ten Konkurenzjahr 1877 zurückgestellt worden ist, über das 2te und 3te Konkurenzjahr ist bis jetzt weder der Ort der Musterung noch die Entscheidung bekannt. Nach Privatnachrichten soll er ausgemustert sein. 3. Vorstrafen, am 16.März 1878 von dem Stadtpolizeiamt Stuttgart wegen betteln 1 Tag Haft. Am 6.Dezember 1878 vom Kl. Bayerischen Bezirksamt Ochsenfurth wegen Bettels 6 Tage Haftstrafe. Am 12. August 1880 vom Gr. Bezirksamt Schönau wegen Bettels 8 Tage Haftstrafe. 4. Schäffner ist lediger Schneider, soll auch zeitweise als Kellner funktioniert haben. Er ist das einzige Kind der ledigen Dienstmagd Friederica Schäffner von hier. Dieselbe besitzt wenig oder kein Vermögen. Dem Schäffner selbst ist so Zeit von einer Tante ein Erbgut in Betrag von 47M zugefallen welches ihm im Oktober v. J. ausgefolgt wurde. |
| Johann Jacob Schäffner wird aus Belgien abgeschoben - 1884 |
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Im Verrenberger Gemeinderatsprotokoll vom 06.Oktober 1884 liest sich das so: der ledige 27 Jahre alte Schneider Johann Jacob Schäffner von hier, zuletzt in London wonhaft wurde wegen Mittellosigkeit aus dem Königreich Belgien ausgewiesen und über die Deutsche Grenze geschubt, wovon man von dem Kl. Minist. des Innern durch das Kl. Oberamt Oehringen heute Kenntniß erhalten hat. |