Friedrich Herb, Schulmeister neues kirchl. Familienregister 1808-1890 fol. 180
23.01.1816 Loffenau - ??.??.????
oo 04.07.1847 Sulzbach
Rosine Dorothea Beer
25.01.1825 Grantschen - ??.??.????
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Catharina Gottlieb Ludwig Friedrich Leonhard Gottlieb ungetauft Catharina Bertha ungetauft
Elisabetha Ernst August Gottlob Pauline
28.05.1848- 17.01.1850- 19.01.1852- 27.10.1853- 17.05.1856- 23.09.1858- 01.08.1860- 26.03.1862- 17.06.1863- 29.06.1865-
in Grantschen in Grantschen in Grantschen in Sulzbach in Sulzbach in Verrenberg in Verrenberg in Verrenberg in Verrenberg in Verrenberg
??.??.???? ??.??.???? ??.??.???? ??.??.???? ??.??.???? ??.??.???? 08.08.1860 ??.??.???? 13.07.1863 14.07.1865?
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|-Carolina Christine
| 14.07.1866-
| unehelich Im Familienregister steht:
| 29.07.1866 in Verrenberg seit 20.04.1858
| zieht den 31 Januar 1876 mit Familie nach Loffenau ab.
|-Catharina
| 27.08.1867- Er lebte wohl im Lehrerwohnhaus
| unehelich 1873 hatte er die halbe Scheuer 20a
| 11.09.1867
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|-Carolin Paulina
20.02.1870-
unehelich
20.08.1870?
Sein Jahresverdienst war:
1859 300f.
1865 400f.
1872 500f.
1874 575f.
| Mornhinweg fährt über seinen Dinkel - 1868 |
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Im "Schultheißen-Amts Protokoll" findet sich am 14.Juli 1868 folgendes: Heute ist erschienen Schulmeister Herb hier und hat folgende Beschwerde vorgetragen. Schmidt Mornhinweg fährt im mit seinem Fuhrwerk über meinen Aker in der Staig welcher mit Dinkel angeblümt ist um Klee zu holen, ich bin zwar ein Fahrrecht zu leiden schuldig aber blos zur flürlichen Anblümen aber nicht so daß er beim Haber oder Winterfluhr nach belieben über meinen Anblümung den ganzen Sommer über mit dem Kleeholen gebrauch machen darf. Ich verlange daß die Sache Gemeinderäthlich eingesehen und meinen durch diesen Unfug verursachten Schaden geschäzt und mir vergütet werde, auf einen Strafantrag will ich verzichten, zum Schadenersatz und Unkosten aber bitte ich den Mornhinweg zu verurtheilen. An einer Anzeige des Klägers hat derselbe eine Uebereinkunft getroffen und seine Klage zurück genommen |
| Schulmeister Friedrich Herb hatte wohl finanzielle Probleme ... - 1873 |
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Im Verrenberger Gemeinderatsprotokoll vom 03.Mai 1873 liest sich das so: Auf Anordnung des Königl. Oberamts Gerichts wurde heute durch das Königl. Gerichts Notariat bei Schulmeister Friedrich Herb von hier Vermögens Untersuchung eingeleidet, und wurde von dem Gemeinderath vorgeschlagen zum Güterpfleger Friedrich Schanzenbach |
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weiter lesen wir am 19.Mai 1873 folgendes: Zur Vermögensuntersuchung des Schulmeister Herb, welche aber nicht wie oben am 3.Mai sondern erst am 15.Mai 73 statt gefunden hat, weil Herb die Tagfarth v. 3.Mai durch weggehen vereitelt hat, wurde von dem Gemeinderath folgendes Zeugniss ins K. Oberamtsgericht eingesendet. 1. Prädikat der Herbischen Eheleute mittelmäßig 2. woher der Vermögenszerfall kommt wurde folgendes erwähnt- a. zu große Ausgaben für die Kinder b. unnützer thörichter Einkauf v. Liegenschaften c. geringe Herbsterträge |
| Ernst Herb bekommt ein Zeugnis - 1874 |
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Im Verrenberger Gemeinderatsprotokoll vom 03.September 1874 liest sich das so: Dem Ernst Herb ein Zeugniss ausgestellt ans OA Gericht Heilbronn 1. Sitten: etwas Trunk und Händelsichtig, Vorstrafen, wie es Strafverzeichniss enthält. 2. Vermögen 0 hat auch nichts zu hoffen Nachtrag: Den 18.Mai 1875 Herb das gleiche Zeugniss ausgestellt Am 24.Dez 1875 das gleiche dem Kl. Oberamtsgericht Heilbronn |
| Rosina Herb steht wegen Holzdiebstahl in Untersuchung - 1875 |
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Im Verrenberger Gemeinderatsprotokoll vom 19.Januar 1875 liest sich das so: Der Rosina Herb Schulmeisters Ehefrau auf Anordnung des K. Oberamtsgerichts wegen dem der Gemeinde entwendeten Holz folgendes Zeugniss ausgestellt. 1. Prädikat, es ist über sie schon verschiedenes über ihre Berechtigung hinausgreifend gesagt worden, beziehungsweise in Sachen welche nur auf Antrag zu verfolgen sind erwiesener Masen vonihr gesagt worden 2.Vorstrafen, wegen Feuerpolizeilichem Vergehen v. K. Oberamt Oehringen um 10f. ist aber auf 5f. begnadigt worden 3. Vermögen ca. 300f. im Gant gerettetes Weibs beibringen. |
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Gerade der Punkt 3. lässt vermuten, dass Friedrich Herb nach der Vermögensuntersuchung 1873 in Gant geraten ist. Begriffserklärung: "Gant bezeichnet den öffentlichen gerichtlichen Zwangsverkauf, namentlich der öffentliche Verkauf der Güter eines Überschuldeten". Im Juli 1876 stellen die Verrenberger an das Königl. Gemeinschftl. Oberamt Öhringen/Weinsberg die Bitte: "nach langem Unglück mit Lehrer Herb, die hiesige Schulstelle mit einem tüchtigen Lehrer in kurzer Zeit zu besetzen". In einem Zeugniss für den Sohn Ernst heist es im Gemeinderatsprotokoll im Januar 1877: "... 3. Vermögen nichts, hat auch nichts zu hoffen da die Eltern vor einem Jahr vermögenslos von hier weggezogen sind". |
| Ernst Herb bekommt ein Zeugnis - 1877 |
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Im Verrenberger Gemeinderatsprotokoll vom 27.Januar 1877 liest sich das so: Auf Anordnung des Kl. Oberamts Gerichts Heilbronn dem Ernst Herb folgendes GeRäthl. Zeugniss ausgestellt. 1. Sitten etwas Trunk und Händelsüchtig 2. Vorstrafen nach dem Strafverzeichniss 4 3. Vermögen nichts hat auch nichts zu hoffen da die Eltern vor einem Jahr vermögenslos von hier weggezogen sind. 4. Erwerbsverältnisse unbekannt da er schon längst von hier abgezogen ist 5. Militärverhältniss, Er.... |