Verrenberg HistorischDie Familie Christian Friedrich Mezger
(1825-1903) in Verrenberg

Christian Friedrich Mezger will nach Verrenberg heiraten - 1847
Im Verrenberger Gemeinderatsprotokoll vom 04.Mai 1847 findet sich folgendes:
Gottlieb Mezger v Bizfeld und trägt die Bitte vor es möchte seinem Adotiv Sohn Christian Friedrich Mezger das hiesige Bürgerrecht ertheilt werden. Zu näheren Begründung dieses Gesuches stellt Bittsteller die bevorstehende vortheilhafte Heyrath seines Sohnes mit einer hiesigen Bürgers Tochter gesegnet von entsprechenden ..... Gütern so wie den Besiz eines durch Geburts Brief ..... eigenen Vermögens von 1200f. vor, indem er bemerkt, daß ihm die baldmöglichste Versorgung jenes seines Adotiv Sohnes um so mehr am herzen liege, als dadurch die Wiederherstellung seines Hausfriedens welcher vermöge der vielfältigen Desgulierung seiner leiblichen Kinder gestöhrt sey, bedingt werde.
Der Bürgerauschuß erklärt sich aus rethlichen und faktischen Gründen für die Gewährung des vorliegenden Gesuchs.
Beschluß
Solle dem Christian Friedrich Mezger geboren am 20.Dezbr 1825 und gut prädiziert vorbehalltich der Zustimmung Fürstl Standesherrschaft das hiesige Bürgerrecht ertheilt und angesezt werden
pro ...... 10f.
Feuer Eymer Surrogat 1f. 30x.
Obstbaum Surrogat 1f. 12x.
Weisenhaus Sportel 1f.
Gemeinderaths Gebühr 3f.
Aufwärter 6x.
Nachtwache 6f.

Christian Friedrich Mezger erwirbt das aktive Bürgerrecht durch Heirat - 1847
In der Liste zum aktiven Bürgerrecht im Ortsarchiv findet sich folgendes:
Art der Erwerbung des Bürgerrechts: aufgenommen 4.Mai 1847 GR Pr II 82b
Art und Zeit des Eintritts in das aktive Bürgerrecht: Verheurathung 1847
Bemerkung: bekamm öffentliche Unterstützung

Christian Friedrich Mezger wird Pfleger des unehelichen Kindes der Catrina Schanzenbach - 1851
Im Verrenberger Gemeinderatsprotokoll vom 28.Januar 1851 findet sich folgendes:
Als Pfleger für das Unehliche Kindt der Catrina Schanzenbach von hier wirdt von dem Weisen Gericht vorgeschlagen als Pfleger und Bestedig, Christian Mezger von hier, und wurte nach der Eides Formel verpflichtet.
Das "Unehliche Kindt" war Wilhelm Jakob Hottmann


Christian Mezger verkauft einen Farren, Verrenberg 1855 Quelle: Der Hohenloher Bote; 1855

Christian Metzger klagt gegen seine Schwiegermutter - 1857
Im "Schultheißen-Amts Protokoll" findet sich am 09.März 1857 folgendes:
Es erschien Christian Mezger von hier und trägt ich bin mit meiner Schwiegermutter Andreas Ilgs Wittwe Barbara geborene Wenninger auf meinem Anwesen in helftigen Gutsgenuß gelebt es hat sich aber ergeben daß die Ilgs W. von dem helftigen Gutsgenuß abgestanden und Chtistian Mezger derselben das Recht eingeräumt hat den Fruchtertrag von 2 1/2 Vot Aker im Langenfeld neben Michael Ilg einheimsen und für sich verwenden darf.
Auf dieses hat nun die Ilgs Wittwe die Früchten auf obengenannten Aker eingeheimst und auch ausgedroschen und das ergebene Stroh von ca. 80 Bund welches in Anspruch zu nehmen habe anderwärts veräußert. Ich bitte daher, da in dem Vertrag vom 11.Juli 1856 wie wir beide abgeschlossen haben nur Lautwort gibt daß dieselben die Frucht von diesem Aker und nicht auch das Stroh für sich verwenden darf. Ich bitte daher die Ilds Wittwe anzuhalten daß sie mir das obgenannte Stroh in Empfang geben muß und wann sie darwieder Einspruch erhebt so will ich den Michael Ilg welcher beim Vertrag abschluß anwesend war als Zeugen vorstellen welcher auch meine hier in angeführten Angabe bekräftigen wird

Nachtrag unten
Beschluß beide Partheien vorzuladen

Beide Partheien sind auf heute Tagforth den 13. Merz 1857 vorgeladen und erschienen beide in Persohn.
Die Beklagte wurde über vorstehende Klage verständigt gibt an ich bleibe meinem Vertrag stehen und gebe das Stroh nicht zurück.
Es wurde ein Vergleichsversuch angestellt und beide Partheien kommen dahrin überein der Kläger bekommt das genannte Stroh in Empfang dagegen muß er der Beklagten 6f. 30x dafür bezahlen
Auf vorlesen anerkennen die Übereinkunft unter Verzicht auf alle Einrede

Christian Metzger klagt gegen Michael Schanzenbach - 1860
Im "Schultheißen-Amts Protokoll" findet sich am 13.September 1860 folgendes:
Heute erscheint Christian Mezger von hier und trägt vor
Ich besize auf der hiesigen Markung Distrikt Fluhrwiesen neben dem Fiznalweg welcher in das Flurfeld führt ungefähr 1.Morgen Wiesen.
Auf dieser Wiese laufen immer dem Michael Schanzenbach seine Hühner und oft auch seine Gänse herum und richten nicht nur Schaden an sondern vertretten mir das Gras daß ich nicht wohl im Stande bin solches abzumähen ebenfalls besize ich einen Aker im Gassenfeld wo aber dessen Hühner und Gänse alle alle Jahr ähnlichen Schaden anrichten.
Ich trage darauf auf Unrechtskosten an daß ein Augenschein von meiner Wiese genommen und dem Schanzenbach untersagt werde daß er seine Hühner und Gänse anschaffen und späterhin weil sich seine Wohnung ganz ausser dem hiesigen Orte befindet keine mehr halten darf.
Der Beklagte wurde über vorstehendes vernommen gibt an
Ich gebe nicht zu daß meine gänse in dem Kläger seiner Wiesen gewesen sind, und meine Hühner kann ich nicht zum Hirten treiben weil kein Hühnerhirte aufgestellt ist es könnte wohl sein daß meine Hühner manchmal hierauf laufen. Ich gebe aber nicht zu daß ich deshalb meine Flügelgeziefer abschaff und wenn der Kläger eine Einsicht verlangt so steht es im frei auf seine Kosten eine Expetiren zu lassen
Es wurde ein Sühneversuch vorgenommen welcher aber fehlschlug
Kläger bittet hiermit um eine Einsicht
Auf obige Bitte wurde Gemeinderath Hörger und Mugele beauftragt sich auf des Kl. Grundstück zu begeben und Einsicht von der Sache zu nehmen.
Die Beauftragten erschienen da hier nach der Einsichtnahme und geben an
Dem Kl. hier Grundstück ist von dem Flügelgeziefer ob es Hühner oder Gänse gethan haben wissen wir nicht betreudent zertretten den Schaden welche dieses an dem Oehmdgras verursacht schäzen wir zu 1.Ar Oehmd und pro Centr. zu 1f. weiter können wir nichts angeben

Er hält die Polizeistunde nicht ein - 1868
Im "Schultheißen-Amts Protokoll" findet sich am 20.Mai 1868 folgendes:
Verhandelt den 20.Mai 1868
vor dem Schultheißenamt
Es ist durch den Stations Comandanten Steg... zur Anzeige gekommen, daß ledige Burschn von hier am 10.Mai d.Jahres da sie in der Mitternacht hieher kommen Lärmend betragen haben, es konnte nicht gleich ermittelt werden was für Leuthe es gewesen sind, nachher hat man den Michael Bort welcher auch von Bizfeld was man in Erfahrung gebracht hat, her kam zu Vernehmung vorgeladen und befragt was er anzugeben wisse.
Derselbe gibt auf Vorhalt an
Wie ich von Bizfeld hieher ging, so war bei mir mein Knecht mit Namens Carl Dietrich
Georg Reinhardt des Zöllers Magd und die 2.Töchter des Christian Mezger und des Carles Magd Namens Christianne Pfisterer wir sind aber beide still nach Hause gegangen, blos Carl Dietrich ist noch zum Schmidt Mornhinweg. Dies war nachts zwischen zwölf und 1.Uhr weiter weis ich nichts anzugeben
Auf obige Angabe wurde weitere Untersuchung eingeleitet und zwar gegen den Wirth Morhinweg derselbe gibt auf Vorhalten an
Am 10. auf den 11.Mai d.J. war Georg Feinauer war am 11.d.M. morgens zwischen 2. und 3. Uhr desgleichen Gottlob Pfisterer Carl Dietrich und dem Johann Weipert seine Magd Carl Käppler in mein Hause kommen. Die Hausthür muß meine Magd geöffnet haben, den ich lag im Bette, bin aber, da ich dieses gehört habe aufgestanden, Gottlob Pfisterer hat mich auf dringenste veranlast um eine Flasche Wein, da er darauf nicht nachgelassen hat, habe ich ihm eine Flasche geholt, der Pfisterer hat von dieser Flasche auch den weitern mitgetheilt, nach diesem bin ich vom Hauße fort, und in die Mühle nach Bizfeld, die Burschn haben sich ganz still und ruhig betragen und keinen Lärm verübt weiter weiß ich nichts anzugeben.
Beschluß
Da Mornhinweg zugestanden daß er nach der Polizeistunde Wein verabreicht hat in eine Strafe von 3f. zu verurtheilen
Mornhinweg erkennt die Strafe an und verzichtet auf den Rekurs belehrung.

...
...
...
ferner wurde vernommen
Die ledige 20.Jahre alte Christine Mezger von hier
Dieselbe gibt auf Vorhalten an
Ich war am 10.d.M. auch mit meiner andern Kammeräden in Bizfeld gewesen beim nachhaußegehen, waren noch mehrere Mädchen und Burschen bei mir wir sind ganz stille hieher gegangen wie ich bei dem Hauße des Schmidt Mornhinweg vorbei gieng hörte ich daß die Rosina Rumold noch drinnen war, ich ging geschwind hinein und sagte zu derselben gehe mit mir nach Hauß dieselbe hatte sich sogleich aufgemacht und ist mit mir nach Hauß wie viel Uhr es da war weiß ich nicht. Den Gottlob Pfisterer, den Feinauer und den Carl Dietrich habe ich ersehen die auch darin waren aber sonst niemand Gottlob Pfisterer hatte mir ein Glas Wein dar... wollen ich habe aber die Annahme verweigert und bin mit der Rumbold zur Thür hinaus weiter weiß ich nichts anzugeben
Beschluß
Da die Christina Mezger nicht in der Wirthschaft gezecht, sondern andere noch zum Nachhauße gehen veranlaßt hat dieselbe von einer Strafe aus diesem Grunde befreit zu lassen

Caution des neu gewählten Gemeindepfleger Christian Friedrich Mezger - 1886
Im Verrenberger Gemeinderatsprotokoll vom 23.März 1886 findet sich folgendes:
Cautions Urkunde
des
Gottlieb Zöller GeRat und
des
Johann Stark Bauer, zu Verrenberg mittelst Verbürgung als Selbstschuldner für den neu gewählten Gemeindepfleger
Christian Mezger sen. dahier
Nachdem die Stelle eines Steuereinbringers und Gemeindepflegers zu Verrenberg dem
Christian Mezger sen. Bauer und GeRat dahier
unter der Verpflichtung übertragen worden für alles was er wegen dieser Verwaltung an Rat oder auf irgend eine Weise durch mangelhafte Amts oder Kaßenführung schuldig werden würde eine Dienstkaution in Betrag von 1200M
Zwölf hundert Mark
wozu auch die Aufbewahrung der Schulddokumente gehört,
mittelst Stellung von Bürgen zu leisten, so machen wir, die Unterzeichneten, uns hiermit verbindlich für alle liquiden Forderungen, welche die Gemeinde Verrenberg an ihren Verwalter wegen seiner Amts und Kaßenverwaltung von deren Beginn an zu machen habe möchte, bis auf die oben bezeichnete Cautions Summe rücksichtlich der Hauptsumme. Zinsen und Kosten als Bürgen und Selbstschuldner zu haften unter Verzichtleistung auf die Einrede der Vorausklage und der Theilung. Wir erklären ferner, daß die geleistete Caution auch dann ihre fortdauernde Wirkung haben soll, wenn die vorläufig auch den Zeitraum von drei Jahren erfolgte Bestellung des Rechners später, sei es ausdrüklich oder still schweigend, auf eine weitere Reihe von Jahren oderauf Lebensdauer erstrekt werden sollte.

Wir die unterzeichneten Mitglieder des Gemeinderats zu Verrenberg beurkunden hiemit
1) Die Achtheit der vorstehenden Unterschriften
2. Daß die gestellten Bürgen und Selbstschuldner nach ihrer Persönlichkeit und Vermögensverhältnißen zu Leistung der übernommenen Bürgschaft tüchtig sind.
Zugleich verbindlich, die mitunterzeichnete Ehefrau, mich noch besonders für alle aus der Verwaltung meines Ehemanns von deren Uebernahme an herrührenden Forderungen der Gemeinde Verrenberg beziehen. Deren Einnahmenstellen, auch wenn dieselbe die festgesetzte Caution seine übersteigen sollten, als Hauptschuldnerin mit der Wirkung zu haften, daß es in der Wahl der Gemeindebehörde stehen soll, welches von uns dieselbe um die ganze Forderung belangen will, und erkläre, daß die geleistete Caution auch dann ihre fortdauernde Wirkung haben soll wenn die vorläufig auf den Zeitraum von drei Jahren erfolgte Anstellung des Rechners später, sei es ausdrücklich oder stillschweigend, auf eine weitere Reihe von Jahren oder auf Lebensdauer erstrekt werden sollte.

Nachtrag zur Caution - 1886
Im Verrenberger Gemeinderatsprotokoll vom 23.März 1886 findet sich folgendes:
Den 25.Juni 1886
Nachdem der neu gewählte GePfl Mezger am 17.April d.J. verpflichtet worden ist und bl. 147b wurden ihm heute aus anlaß des Rechnungsabschlußes pro 1885/86 übergeben
1) a. barem Kaßenvorrat des alt FePf Mugele 616M 73d
  b. Bescheinig. für Zahlungen von demsel. an Verw. Akt Maihofer über 123M 77d
  c. schon früher erhalt. Vorschüße v. Mugele 400M
  Summa 1140M 50d
2) Schulddokumente als Grundstok
  a. 1 S. Obl. a No 46273 ...
   1.April und 1. Okt a 4% 200M
   Zins pro 1.April 1886 4M
           2004M
  b. 1.dto Bit 0 No. 46274 ...
   Zins pro 1.April 1886 4M             2004M
  c. 1.dto Bit 0 No 26244 ...
   1.April und 1. Okt a 4% 200M
  d. 1. Besch von Farrenhalter Schmelzle
   über einen Vorschuß von 102M 86d
3) 1. ..... Anleitung für GePfl, v Eisele
  1. Regierungsbl. v. 14.Mai 1877 No.13
  Militärwesen betref

Streitsache Christian Mezger jun. und senj. - 1889
Im Verrenberger Gemeinderatsprotokoll vom 12.Juni 1889 findet sich folgendes:
Streitsache des Christian Mezger sen. Gemeindepfleger dahier Klg.
Gegen
Christian Mezger jun. hier Bekl.
Ersatzforderung betrefend
wurde durch Vergleich respt. Stattgebung der Klage erledigt
Beil. No. 99

Höhere Entschädigung für Einzug - Christian Mezger senj. - 1891
Im Verrenberger Gemeinderatsprotokoll vom 12.Mai 1891 findet sich folgendes:
Der Gemeindepfleger Mezger dahier hat schon im Jahr 1889 darum nachgesucht daß ihm für den Einzug des erlöses für das Gemeindeobsts und des Steinsetzgeldes eine Einzugsgebühr von 1 1/2 % gewährt werde.
In Erwägung daß insbesonders der Einzug des Steinsatzgeldes etwas schwierig und mühsam ist wird
Beschlossen:
Dem Gemeindepfleger Mezger für den Einzug des Obst und Steinsetzgeldes gleich dem Steuereinzug von 1 1/2% d.h. von 1M 1 1/2d oder von 100M 1M 50d mit Wirkung vom 1.April 1890 an zu gewähren.
Im Nachtrag steht, dass dies nicht genemigt wurde (Ruggericht?)

Christian Mezger senj. wird als Gemeindepfleger wiedergewählt - 1898
Im Verrenberger Gemeinderatsprotokoll vom 06.April 1898 findet sich folgendes:
Die Wahlperiode des Gemeindepflegers Mezger iat am 1.April d.J. abgelaufen es wurde deßhalb heute wieder zur Neuwahl eines Gemeindepflegers auf die Zeit pro 1.April 1898 bis 1901 geschritten.
Es haben bei der geheimen Abstimmung Stimmen erhalten
GemRath Mezger 6 Stimmen
GemRath Frank 1 Stimme
Es ist somit der seitherige GemPfleger und GemRath Mezger auf die Jahre pro 1.April 1898, 1901 wieder gewählt
Bezüglich der Kautionsleistung ist eine Enderung sowohl bei dem Rechner Mezger selbst, und seiner Ehefrau als bei den beiden Bürgen Zöller und Stark nicht eingetreten insbesonders haben sichj letztere auch auf weitere Jahre oder auf Lebensdauer desübertragenen Amts verbindlich gemacht.
Vom Gemeinderath wird hiedurch bestätigt, daß sowohl der Rechner Mezger selbst mit seiner Ehefrau als auch die beiden Bürgen welche noch am Leben sind und in guten Vermögensverhältnissen stehen nichts geändert hat, und wird daher dem Rechner Mezger auch die Aufbewahrung der Schultdokumente wie bisher überlassen

Belohnung des Christian Mezger senj. als Gemeindepfleger bleibt - 1898
Im Verrenberger Gemeinderatsprotokoll vom 28.April 1898 findet sich folgendes:
Auf den Erlaß des K. Oberamts vom 15. April d.J. betreffend die Belohnungsverhältnisse des wiedergewählten Gemeindepfleger Mezger hier wird
beschlossen
Dieselben unverändert zu belassen

Christian Mezger senj. wird als Gemeindepfleger wiedergewählt - 1901
Im Verrenberger Gemeinderatsprotokoll vom 22.Februar 1901 findet sich folgendes:
Die Wahlperiode des Gemeindepflegers Mezger ist am 1.April 1901 abgelaufen , es wurde deßhalb heute wieder zur Neuwahl eines Gemeindepflegers auf die Zeit pro 1.April 1901 bis 1904 geschritten.
Es haben bei der geheimen Abstimmung erhalten
Der seitherige Gemeindepfleger Mezger 4 Stimmen
Gemeinderat Schanzenbach 1 Stimme
Es ist somit der seitherige Gemeindepfleger Mezger auf die nächst folgenden 3 Jahre pro 1.April 1904 bis 1.April 1904 wiedergewählt.
Bezüglich der Kautionsleistung ist eine Enerung sowohl bei dem Rechner Mezger selbst und seiner Ehefrau als bei den beiden Bürgen Zäller und Starl nicht getretten, insbesondere haben sich letzere auch auf weitere Jahre oder auf Lebensdauer verbindlich gemacht.
Vom Gemeinderath wird hiedurch bestätigt, daß sowohl der Rechner Mezger selbst mit seiner Ehefrau, als auch die beiden Bürgen welche noch am Leben sind, und in guten Vermögensverhältnissen stehen nichts geändert hat, und wird daher dem Rechner Mezger auch die Aufbewahrung der Schulddokumente wie bisher überlassen

 

Quellennachweis.

Bitzfelder Kirchenbücher (Mikrofilm KB 1503 Band 25 und 26)
Ortsarchiv Verrenberg: Kaufbücher
Ortsarchiv Verrenberg: Feuerversicherungsbuch von 1869
Ortsarchiv Verrenberg: Schätzungsprotokoll von 1869
Ortsarchiv Verrenberg: Gemeinderatsprotokolle
Ortsarchiv Verrenberg: Schultheißenamt Protokoll
Ortsarchiv Verrenberg: Verzeichnis aktiver Bürger ab 1828
Kreisarchiv Neuenstein: Der Hohenloher Bote; 1855