| Der Dorfbrunnen |
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Der Dorfbrunnen (1), auch Rohrbrunnen (oder "Röhrle") genannt, stand bis zum Ausbau der Straße 1972 vor dem
Haus Nr. 50. Wann er errichtet wurde ist unbekannt.| Der zweite Trog des Gemeindebrunnen soll ersetzt werden - 1863 |
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Im Verrenberger Gemeinderatsprotokoll vom 10.August 1863 findet sich folgendes: Bei dem im Frühjahr 1863 abgehaltenen Ruhgericht wurde Re..esirt daß da ein Theil Trog in dem Gemeindebrunnen zu ersezen sei die bürgerlichen Collegien haben aber hierüber verwundert, daß sie es für unnöthig erachten, daß wieder ein zweiter Trog angeschaft werde und zwar aus dem Grund, weil wenige Viehbesitzer durch das Viehtrenken diesen Brunnen benüzen, undsich in hiesigen Orte eine bedeutende Anzahl Pumpbrunnen befinden , welche zum Viehtrenken benüzt werden. Und wird deshalb Beschlossen Die Anschaffung eines 2ten Brunnentrogs zu unterlassen |
| Um den Gemeindebrunnen herum soll gepflastert werden - 1875 |
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Im Verrenberger Gemeinderatsprotokoll vom 02.Februar 1875 findet sich folgendes: Vor dem Rohrbrunnen soll die Plasterung und von da an noch ein Stück Kandelpflaster vom Rohrbrunnen aufwärts zus. ca. 50qm dieses Frühjahr gemacht werden. Sämtliche Arbeiten samt anschaffung des Materials soll dem Pflasterer B... von Oehringen welcher ein Offert für den qm von 2fl. gestellt hat überlassen werden. 50. Roßlast Steine sollen von der Wette bis zum Rohrbrunnen zur Beifuhr verakordirt werden. |
Das Bild links zeigt den Brunnen vor dem Haus Nr.47.| Der Wasserstand im Gemeindebrunnen ist sehr nieder - 1893 |
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Im Verrenberger Gemeinderatsprotokoll vom 15.September 1893 findet sich folgendes: Der Gemeindebrunnen (Rohrbrunnen) läßt in seinem Wasserstand nach, nach Untersuchung des Fronmeister Frank wird es Hauptsächlichbei der Gegenwärtig und schon längere Zeit herschenden trokenen Witterung am Wasserstand fehlen wozu namentlich die Mosterei des David Scholl und das Faßeichen dazu beitragen mag, es wird beschlossen: Einen besseren Wasserstand abzuwarten wodurch sich vieleicht den Übelstand von selbst heben wird. |
| 1893 kam es durch die Trockenheit auch zu massivem Mangel an Futtermittel. |
| Das vom Dorfbrunnen überlaufende Wasser soll in Rohre gefasst werden - 1898 |
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Im Verrenberger Gemeinderatsprotokoll vom 28.April 1898 findet sich folgendes: Auf Antrag des Oberamtswegemeister Wolf soll das Wasser neben der Ortsstraßen vom Rohrbrunnen bis zum Feuersee in Cement Röhren abgeleitet werden. Beschluß Die Cement Röhren nach Vorschrift bei Gybser Meister Dietz in Oehringen zu bestellen und die Beifuhr im Abstrich zu vergeben. Die nöthigen Sandblatten und Untersteine hiezu sollen gleichfalls im Abstrich zur Beifuhr vergeben werden |
| Der defekte Dorfbrunnen soll neu hergerichtet werden - 1900 |
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Im Verrenberger Gemeinderatsprotokoll vom 02.Januar 1900 findet sich folgendes: Der Gemeindeorts Rohrbrunnen welcher seit längerer Zeit defekt ist, soll wieder neu hergerichtet werden, es wird daher Beschlossen Die neue Herstellung samt der Lieferung der Röhren und Brunnenstok dem Friedrich Offner Bronnenmacher von Bitzfeld zur Fertigung mit Garantie von 3.Jahren nach Übereinkunft zu übergeben. |
| Brunnen allgemein |
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In den Feuervericherungsbüchern werden auch immer wieder Brunnen erwähnt. Hier eine kleine Übersicht, ohne Anspruch auf Vollständigkeit: